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Ganz unvollkommen english version

Die Fotos der Serie setzen sich künstlerisch mit dem Thema Akt und Körperbehinderung auseinander. Einfühlsam und gleichzeitig sehr offen und direkt zeigen sie, daß behinderte Menschen durchaus ein Selbstbewußtsein mit eigenständiger Ästhetik und Erotik entwickeln können. Sie sollen so zur Auseinandersetzung mit dem Begriff Schönheit anregen. Wer Liebe, Partnerschaft und Sexualität selbstbewußt und befriedigend erleben will, muß seinen eigenen Körper akzeptieren, ihn schön finden und vielleicht sogar lieben. Es gilt also, den Begriff Schönheit für sich neu zu definieren, ihn für sich bewußt und individuell zu gestalten.

Die Idee zu dieser Serie hatte Bruckert bereits während des Studiums in San Francisco. Inspiriert von Arbeiten von Robert Mapplethorpe dachte er über die stark tabuisierte Thematik Akt und Körperbehinderung nach. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland begann er mit der fotografischen Umsetzung des Themas.

Anfangs standen ihm Freunde Modell und seit ersten Veröffentlichungen melden sich Interessierte auch von selbst. Ein starkes Selbstbewußtsein, Neugierde und Bereitschaft an sich zu arbeiten sind oft die Motivation hinter diesem Engagement.

Die Bilder entstanden über einen Zeitraum von mehreren Jahren und noch immer kommen neue hinzu, andere werden dagegen herausgenommen. Die Ausstellung behält dadurch eine aktuelle Lebendigkeit. Die Bilder der Serie sind in einer Wanderausstellung zusammengefaßt. Die Ausstellung kann über die Agentur ausgeliehen werden.

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